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Integration

Gesellschaftliche Integration bedeutet die gleichen Teilhabechancen für alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft und Religion an der hiesigen Gesellschaft. In wieweit Integration gelingt ist davon abhängig, ob eine Stadtgesellschaft mit ihren Institutionen wie Schulen, Behörden, Vereinen und Unternehmen offen für die Vielfalt ihrer Einwohnerinnen und Einwohner ist und ob gleichzeitig Zugewanderte die ihnen gebotenen Möglichkeiten ergreifen.

Integration ist als Querschnittsaufgabe zu verstehen, die alle Lebensbereiche betrifft und Themen wie Bildung, soziale Teilhabe, Kultur, interreligiöser und interkultureller Dialog, Stadtentwicklung, Wirtschaft und Arbeit und Gesundheit umfasst. Dementsprechend sind die Aufgabenbereiche des Integrationsbeauftragten, mit denen er sich befasst, sehr vielfältig.

Dinslaken ist eine bunte und vielfältige Stadt, in der Menschen aus 125 Nationen leben. Integration steht neben Arbeit und Bildung ganz oben auf der Tagesordnung. Dinslaken als ehemaliger Bergbaustandort kann auf lange und gute Erfahrungen zurückblicken. Polen, Tschechen, Ungarn, Österreicher, Niederländer, Italiener, Südkoreaner, Griechen und Türken, Menschen aus Afrika, aus der ehemaligen Sowjetunion und  aus Südostasien haben hier ihre Heimat gefunden. Das war niemals leicht, aber der Blick in die Stadtgeschichte zeigt:

Integration ist möglich.