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Themenabend der AG Energie und Umwelt im Oktober: Strukturwandel mit und ohne Kohle – Dinslaken, Südafrika, Kolumbien…

Von Grubengold und Goldgruben

Titelbild des FlyersDer Pott raucht nicht mehr. Wo früher Kumpel unter Tage malocht haben, werden heute die alten Zechengelände neu genutzt. Neue Gewerbegebiete entstehen oder Naherholungsgebiete. Kohle wird heute unter anderem in Südafrika, Kolumbien, Russland und der Türkei gefördert. Bei uns wird sie in den Kraftwerken zu Strom verfeuert oder für die Stahlproduktion eingesetzt.
In den Förderländern scheint sich die Geschichte des Ruhrgebiets zu wiederholen. Menschen kämpfen um die Einhaltung von Arbeitszeiten, Arbeitssicherheit, Umweltstandards, Bezahlung oder um den Erhalt von Arbeitsplätzen. Durch den Einsatz neuer Technologien entfallen Jobs heute schneller als früher.
Vera Dwors vom Südafrika Forum NRW berichtet von ihren Studienreisen, über Ideen zu gemeinsamer Forschung auf beiden Seiten der Weltkugel, um erprobte Fehler nicht zu wiederholen. Was tun international agierende Firmen, um ihrer Verantwortung gerecht zu werden? Was dürfen sie? Was dürfen oder können sie derzeit (noch) nicht, weil gemeinsame Gesetzesgrundlagen fehlen? Was bedeutet Solidarität zwischen den (Ex-)Kumpels an der Ruhr und den Revieren Südafrikas?

Diskutieren Sie mit in bewährt kleiner Runde. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, jedoch eine Anmeldung für Kurs Nr. 10403 bei der vhs und einer Gebühr von fünf Euro.

Wo? Cafeteria im Museum Voswinckelshof, Elmar-Sierp-Platz 6, 46535 DIN
Wann? Mittwoch, 09.10.2019, 18:00 – 19:30 Uhr